Die Geschichte des fiakerhof

300 Jahre in Bewegung

Das „Stammhaus“ der Erhardts wurde bereits um das Jahr 1720 gebaut.

Ein Vorfahr, Schweizer Franzl, geb. 1868, verdiente sein Geld als Bergführer. Aus seinen Bergführerbüchern geht hervor, dass er im Sommer 1902 mit Gästen 68x die Zugspitze bestiegen hat.

Der Fiakerhof wurde wie fast alle Anwesen im Tal ehemals als Bauernhof erbaut. Ursprünglich teilten sich zwei Familien je eine Haushälfte. In der Mitte gab es ein Tennentor, durch das das Fuhrwerk, mit Heu und Stroh geladen, hineinfuhr und das ebenfalls als Haustür diente. Im heutigen Fiakerhof ist das der Haupteingang geblieben, hier ist auch der alte Bruchsteinmauerbestand noch sichtbar.

Ca. 1920 kam der Tourismus ins Werdenfelser Land. Als Zusatzverdienst zur kargen Landwirtschaft wurden Sommerfrischler aufgenommen. In den Sommerferienzeiten zog die ganze Familie auf den Dachboden, ins „Juchee“, und überließ den „Herrschaften“ die guten Zimmer, am liebsten zur Südseite mit Balkon. Erst mit Plumpsklo im Garten, später mit WC im Haus und dann mit Etagendusche ausgestattet.

1966 konnte die zweite Haushälfte erworben und alles „groß renoviert“ werden. Dann gab es auch Zimmer mit Dusche/WC.

1992 wurde die Landwirtschaft ausgelagert, der Stallteil abgerissen und mit gemütlichen Ferienwohnungen neu erbaut.

1998 kam das jetzige Stallgrundstück mit dem Landhäusl dazu und die Pferde bekamen eine „Luxus-Unterkunft“. Franz Erhardt bekam damit viel Platz für Heu und Stroh und seine verschiedenen Kutschen.

2013 wurden die Ferienwohnungen und Appartements im Fiakerhof im gemütlich-rustikalen Chalet-Stil renoviert.

Mit der Eröffnung der Werdenfelserei 2017 bietet der Fiakerhof als Dependance des Hotels eine Alternative für Gäste, die ein Maximum an Freiheit und geräumige, gemütliche Ferienwohnungen suchen. Der Fiakerhof ist nur wenige Minuten von der Werdenfelserei entfernt und liegt im Stadtteil Partenkirchen.

Fiakerhof_Dependance